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Kurzbeschrieb
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Dort, wo das Pohorje-Gebirge (Bachern-Gebirge), das Drautal, das Bergland Kozjak, das Dravsko polje (Draufeld) und das Hügelland der Slovenske gorice (Windische Bühel) zusammentreffen, liegt die ...
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Dort, wo das Pohorje-Gebirge (Bachern-Gebirge), das Drautal, das Bergland Kozjak, das Dravsko polje (Draufeld) und das Hügelland der Slovenske gorice (Windische Bühel) zusammentreffen, liegt die Stadt Maribor. Sie ist heute die zweitgrößte Stadt Sloweniens. Die ältesten Siedlungsspuren gehen in die jüngere Steinzeit zurück. In Quellen wird Maribor erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt, als der Kärntner Herzog Bernhard Spanheim auf dem Hügel Piramida (Pyramide) eine Festung errichten ließ. Durch den Handel, insbesondere mit Wein, blühte die Stadt auf und breitete sich weiter aus. Eine schnellere Entwicklung wurde durch türkische Belagerungen, Brände und die Pest verhindert, die Mitte des 17. Jahrhunderts ein Drittel der Bevölkerung dahinraffte. Im 18. Jahrhundert bekam die Stadt einen neuen Auftrieb durch die Modernisierung der Verbindungsstrasse von Wien nach Triest. Eine entscheidende Entwicklung konnte Maribor im 19. Jahrhundert erreichen, als durch den Abriss des Stadttores und der Stadtmauer mehr Platz für den Verkehr gewonnen und die Eisenbahnverbindung zwischen Wien und Triest - die sog. Südbahn - erbaut wurde. Die Entwicklung von Gewerbe, Handel und Industrie, die Errichtung von neuen Gebäuden und die Ausbreitung der Stadt auf das rechte Drauufer prägten das heutige Stadtbild von Maribor als Wirtschafts-, Kultur-, Wissenschafts- und Forschungszentrum von Nordostslowenien.
Maribor, das heute nicht nur ein wichtiges Regionalzentrum, sondern auch eine Universitätsstadt ist, konnte seine Position durch den Neubau der Universitätsbibliothek weiter festigen. Schon seit Jahren haben hier sowohl regionale Institutionen (z.B. Regionalmuseum, Regionalarchiv, Museum der Volksbefreiung, Amt für Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes) als auch einige der staatlichen Einrichtungen (z.B. Eisenbahnagentur, Energieagentur, Slowenische Post) ihren Sitz.
Die Stärken der Stadt sind besonders die günstige Verkehrslage am Knotenpunkt des Alpenvorlandes und des Pannonischen Beckens, hochqualifizierte Fachkräfte, gute Möglichkeiten im Ausbildungs-, Forschungs- und Entwicklungsbereich, hochentwickelte Kultur, hochwertiger und vielfältiger Naturraum sowie landschaftliche Verflechtung zwischen dem Pohorje-Gebirge, den Weinhügeln und dem Draufeld. Nicht zuletzt deshalb zählt diese Gegend zu den malerischsten Landschaften in Slowenien.
Mit seinen durchschnittlich 266 Sonnentagen im Jahr wird Maribor zu den slowenischen Orten gezählt, die die größte Sonneneinstrahlung aufweisen. Der Nebel bildet sich oft nur im Winter in den Morgenstunden. Dank der besonders günstigen Lage werden die Bewohner und Besucher dieser Stadt auch vor unangenehmen Winden geschützt. Zugleich steht Maribor unter starkem pannonischem Einfluss. So ist die Menge an Niederschlägen in der Stadt deutlich niedriger (im Schnitt 1050 mm Niederschlag). Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten April bis Juli, am häufigsten als Schauerniederschläge.
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